Modell einer mitteldevonischen Rifflandschaft

In enger Zusammenarbeit zwischen dem gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. und der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG aufgebauten

Geopark Infozentrum, das ohne finanzielle Unterstützung durch Drittmittel aufgebaut wurde, soll eine devonische 3D-Rifflandschaft installiert werden, um Einheimischen, Touristen, Fachleuten und Schülern ein Fenster in die fossile Welt der devonischen Korallenriffe zu öffnen.

 

Im Vorfeld des Besuches der Kluterthöhle (in der Auswahl zum Nationale Naturmonument) sollen die Besucher hier grundlegende Kenntnisse erlangen, mit deren Hilfe sie dann die verschiedenen Organismen und Lebensgemeinschaften in der Höhle selbst wiedererkennen und bestimmen können. Dies hat bei vielen anderen Museen als interaktive Tätigkeit schon gute Resonanzen hervorgerufen. Die Exponate wurden von Mitgliedern des gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, und auch die Herstellung der imaginären Rifflandschaft ist in Eigenleistung erfolgt.


Unterstand für Wanderer

Im Rahmen der weiteren Fertigstellung des Rundwanderweges, Voerde – Oberbauer –Hasperbach – Voerde mit Anschluss an den Ennepetaler Rundwanderweg bzw. Weiterführung bis Breckerfeld ist ein Unterstand für Wanderer in Oberbauer an der ehemalgigen Schule Oberbauer errichtet worden.

 

Dieser Unterstand ist so gebaut werden, dass er auch als Grillplatz genutzt werden kann. Insgesamt soll er für die Bürger und Wanderern ein Ort der Begegnung und des Austausches darstellen.

Zunächst musste der Boden ausgekoffert, geschottert und verdichtet werden. Dann müssten die Platten verlegt werden und ein Zaun aufgestellt werden. Anschließend wurde der Unterstand aufgestellt. Die meisten Arbeiten wurden ehrenamtlich vom Verein "Freistaat Oberbauer e.V." umgesetzt

 

Um eine möglichst lange Lebensdauer nach Fertigstellung zu gewährleisten, kann der Schlüssel bei den Vorstandsmitgliedern mit einer Übergabebesichtigung abgeholt werden und genauso zurückgegeben werden.


Masterplan Glückauf-Trasse

Inhalt des Projektes war die Erstellung eines Masterplanes für die umfassende Neugestaltung der Glückauf-Trasse in Sprockhövel. Das Büro der Landschaftsarchitektin Frau Ina Bimberg wurde vom Glückauf-Trasse Verein im Vorfeld damit beauftragt eine Potentialanalyse für die Trasse zu erstellen. Ihre professionelle Arbeit, ihre weitreichenden Erfahrungen und ihre Kreativität haben den Verein überzeugt und es wurde entschieden, einen Kostenvoranschlag für einen Masterplan bei dem Planungsbüro in Auftrag zu geben. Für die erfolgreiche Umsetzung eines so umfangreichen Projektes, wie die Neugestaltung der Glückauf-Trasse, ist eine strukturierte und professionelle Vorgehensweise anhand eines Masterplanes unerlässlich. Der Plan betrifft den gesamten Verlauf der Glückauf-Trasse in Sprockhövel.


Sharing for Sprockhövel

Sharing for Sprockhövel - gemeinsam mehr transportieren

 

Der Förderverein Flüchtlingshilfe Sprockhövel e.V. schaffte durch die Förderung von VITAL.NRW einen Transporter an (VW Transporter, Ford Transit, Fiat Ducato o.Ä.), der mit einem normalen Pkw-Führerschein fahrbar ist. Mit dem Transporter sollen die Möbeltransporte und Umzüge von bedürftigen Sprockhövelerinnen und Sprockhövelern möglich werden. Der Transporter kann für Transporte im Ennepe-Ruhr-Kreis prinzipiell kostenlos genutzt werden. Lediglich Benzinkosten sind zu tragen. Über das häufig 6 Tage die Woche geöffnete „MachMit“, dem Ladenlokal des Fördervereins Flüchtlingshilfe Sprockhövel e.V., kann der Transporter ausgeliehen werden. Patinnen und Paten Geflüchteter können dann bspw. mit ihren Schützlingen Möbeleinkäufe tätigen. Ältere Bürgerinnen und Bürger bzw. Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen können gleichzeitig über die Flüchtlingshilfe Geflüchtete finden, die ebenfalls ehrenamtlich bei den anstehenden Transporten helfen. Bei Möbelneuanschaffungen oder Umzügen können gleichzeitig nicht mehr verwendete Möbel neue Besitzerinnen und Besitzer unter den helfenden Geflüchteten finden.

 

Die Erfahrungen mit dem „shared“ Transporter sollen an Nachbarkommunen weitergegeben werden, in der Hoffnung den Sharing-Gedanken weiterzutragen.


Kontakt

Constanze Boll

Regionalmanagerin

VITAL.NRW - Ennepe.Zukunft.Ruhr

 

Voerder Str. 39

58256 Ennepetal

MAIL: rm@ennepe-zukunft-ruhr.de

TEL: 02333 / 979 330