Laufende Projekte

Blühstreifen / Blühendes Netzwerk

Vor dem Hintergrund des Insektensterbens möchte der Verein Ennepe.Zukunft.Ruhr in Kooperation mit allen Interessierten und Engagierten der Region ein „blühendes Netzwerk“ in der Region Ennepe.Zukunft.Ruhr umsetzen. Dabei sollen Wildblumen i.S.v. Blühstreifen gesät sowie Nistkästen und Insektenhotels in der Region installiert werden.

 

Folgende Saatgutmischungen sollen für die Blühstreifen verwendet werden:

  • Agravis Imkermischung LJ Multi EU (für landwirtschaftliche Flächen)
  • Veitshöchheimer Bienenweide/ Lebensraum I (für sonstige Flächen)

Damit das Projekt allerdings erfolgreich gelingen kann, ist eine interkommunale Kooperation unabdingbar und je mehr Akteure bereit sind sich zu engagieren desto erfolgreicher kann das Projekt werden.

 

Die Mitarbeit eines Jeden ist besonders wichtig für das Projekt. Deshalb der Appell an Sie:

 

Vielleicht haben auch Sie eine Fläche, die Sie für das Anlegen von Blühstreifen hergeben möchten. Sollte dies der Fall sein, dann bitte ich Sie mir bis zum 09.10.2018 eine E-Mail (oder gerne auch per Post) zu schicken, mit einer Karte, in der die zu beabsichtigte Fläche unter Angabe der Größe der Fläche in qm eingezeichnet ist.

 

Bei Fragen steht Interessierten die Regionalmanagerin, Sofia König, zur Verfügung.

 

Unten stehend können Sie die Zusammensetzung der Saatgutmischungen runterladen.

Download
LJ Multi EU_S.3.pdf
Adobe Acrobat Dokument 681.8 KB
Download
Bienenweide - Mischung1-1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 18.5 KB

In der Sitzung des Projektausschusses vom 25.04.2018 konnten durch das Auswahlgremium 5 Projekte beschlossen werden:

1. Sharing for Sprockhövel - Gemeinsam mehr transportieren (von der Bezirksregierung bewilligt)

 

Der Förderverein Flüchtlingshilfe Sprockhövel e.V. schafft durch die Förderung von VITAL.NRW einen Transporter an (VW Transporter, Ford Transit, Fiat Ducato o.Ä.), der mit einem normalen Pkw-Führerschein fahrbar ist. Mit dem Transporter sollen die Möbeltransporte und Umzüge von bedürftigen Sprockhövelerinnen und Sprockhövelern möglich werden. Der Transporter kann für Transporte im Ennepe-Ruhr-Kreis prinzipiell kostenlos genutzt werden. Lediglich Benzinkosten sind zu tragen. Über das häufig 6 Tage die Woche geöffnete „MachMit“, dem Ladenlokal des Fördervereins Flüchtlingshilfe Sprockhövel e.V., kann der Transporter ausgeliehen werden. Patinnen und Paten Geflüchteter können dann bspw. mit ihren Schützlingen Möbeleinkäufe tätigen. Ältere Bürgerinnen und Bürger bzw. Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen können gleichzeitig über die Flüchtlingshilfe Geflüchtete finden, die ebenfalls ehrenamtlich bei den anstehenden Transporten helfen. Bei Möbelneuanschaffungen oder Umzügen können gleichzeitig nicht mehr verwendete Möbel neue Besitzerinnen und Besitzer unter den helfenden Geflüchteten finden.

 

Die Erfahrungen mit dem „shared“ Transporter sollen an Nachbarkommunen weitergegeben werden, in der Hoffnung den Sharing-Gedanken weiterzutragen.

 

2. Glückauf-Trasse Masterplan (von der Bezirksregierung bewilligt)

 

Inhalt des Projektes ist die Erstellung eines Masterplanes für die umfassende Neugestaltung der Glückauf-Trasse in Sprockhövel. Das Büro der Landschaftsarchitektin Frau Ina Bimberg wurde vom Glückauf-Trasse Verein im Vorfeld damit beauftragt eine Potentialanalyse für die Trasse zu erstellen. Ihre professionelle Arbeit, ihre weitreichenden Erfahrungen und ihre Kreativität haben den Verein überzeugt und es wurde entschieden, einen Kostenvoranschlag für einen Masterplan bei dem Planungsbüro in Auftrag zu geben. Für die erfolgreiche Umsetzung eines so umfangreichen Projektes, wie die Neugestaltung der Glückauf-Trasse, ist eine strukturierte und professionelle Vorgehensweise anhand eines Masterplanes unerlässlich. Der Plan betrifft den gesamten Verlauf der Glückauf-Trasse in Sprockhövel.

 

3. Karstwanderung 1 (in Ennepetal)

 

In den verschiedenen Bereichen aller an Vital NRW teilnehmenden Gemeinden ist geplant, einzelne Lehrpfade zu entwickeln, auf denen Führungen, Exkursionen und Veranstaltungen durchgeführt werden; verbunden mit einer späteren Vernetzung der verschiedenen Areale. Neben der Geologie soll dabei auch die Nutzung und Verwertung von Rohstoffen vom historischen Beginn über die Zeit der Industrialisierung bis zur Gegenwart erlebbar gemacht werden. In einem ersten Schritt soll in Ennepetal das Thema Karst und Höhle wandernd erlebbar gemacht werden. Die Idee zum ersten Projekt (Ennepetal a) wurde vom gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. in Zusammenarbeit mit der Kluterthöhle und Freizeit GmbH Co. KG entwickelt. Im Innenstadtbereich erörterte man die Möglichkeit, einen Karstlehrpfad mit Start und Beginn am Geoparkcenter neben der Kluterthöhle zu

installieren. Entlang der angedachten Route gibt es 30 Geotope, an denen sowohl die Geologie, als auch der Naturschutz aber auch die Nutzung der natürlichen Ressourcen durch den Menschen erkenn- und erlebbar gemacht werden soll. Ferner berücksichtigt die Route am Wege liegende Kulturdenkmäler und Industriegeschichte. Die Strecke soll Einheimischen und Individualtouristen durch einen Führer inkl. Plan und Fotos zugänglich

gemacht werden. Zudem sollen auch geführte Touren vom Geoparkcenter ausgehend die zum Teil deutschlandweit einmaligen Geotope erschließen. Dabei ist selbstverständlich auch an ein außerschulisches Lernangebot gedacht. Es sei nicht verhehlt, dass bei einer Probeführung selbst gebürtige Ennepetaler tief beeindruckt von der Wildnis im Stadtbereich waren und einen solchen Formenreichtum nicht im Ansatz vermutet hätten.

 

4. Modell einer mitteldevonischen Rifflandschaft

 

In enger Zusammenarbeit zwischen dem gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. und der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG aufgebauten

Geopark Infozentrum, das ohne finanzielle Unterstützung durch Drittmittel aufgebaut wurde, soll eine devonische 3D-Rifflandschaft installiert werden, um Einheimischen, Touristen, Fachleuten und Schülern ein Fenster in die fossile Welt der devonischen Korallenriffe zu öffnen. Im Vorfeld des Besuches der Kluterthöhle (in der Auswahl zum Nationale Naturmonument) sollen die Besucher hier grundlegende Kenntnisse erlangen, mit deren Hilfe sie dann die verschiedenen Organismen und Lebensgemeinschaften in der Höhle selbst wiedererkennen und bestimmen können. Dies hat bei vielen anderen Museen als interaktive Tätigkeit schon gute Resonanzen hervorgerufen. Die Exponate würden von Mitgliedern des gemeinnützigen Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, und auch die Herstellung der imaginären Rifflandschaft würde in Eigenleistung

erfolgen.

 

5. Unterstand für Wanderer - Treffpunkt für Bürger im Außenbereich

 

Im Rahmen der weiteren Fertigstellung des Rundwanderweges, Voerde – Oberbauer – Hasperbach – Voerde mit Anschluss an den Ennepetaler Rundwanderweg bzw. Weiterführung bis Breckerfeld möchte die Dorfgemeinschaft Oberbauer einen Unterstand für Wanderer in Oberbauer an der ehemaligen Schule Oberbauer errichten.

 

Dieser Unterstand sollte so gebaut werden, dass er auch als Grillplatz genutzt werden kann. Insgesamt soll er für die Bürger und Wanderern ein Ort der Begegnung und des Austausches darstellen.

Kontakt

Sofia König

Regionalmanagerin

VITAL.NRW - Ennepe.Zukunft.Ruhr

 

Bismarckstr. 21

58256 Ennepetal

MAIL: koenig@ennepe-zukunft-ruhr.de

TEL: 02333 / 979 330