Niederbergisches-märkisches Vokalmusikfest in Sprockhövel 2022

Vom 19.-21. August 2022 sollen in Sprockhövel bis zu zwanzig Konzerte und musikalische Veranstaltungen in vielen Ortsteilen und an verschiedenen Spielstätten angeboten werden, die sowohl musikalisch als auch in der Präsentationsform für jeden Besucher eine Nische bieten.

Dem klassischen Konzertpublikum werden Konzerterlebnisse in verschiedenen Kirchen des Stadtgebiets mit herausragenden Künstlern geboten. In Kooperation mit Restaurants werden Konzerte mit kulinarischen Angeboten für ein Event-orientiertes Publikum geboten. Auf einer Bühne sollen verschiedenen Chören, A-cappella-Gruppen und Bands, den Besuchern eine Festivalatmosphäre bieten. In Verbindung mit den Bürgern der Stadt und mit deren Unterstützung werden kleine Konzerte auf Höfen, in Gärten oder historischen Gebäuden, die privat genutzt werden, durchgeführt, die das besondere Flair und die Einbettung der Spielorte in die Hügellandschaft der Region sichtbar machen. Dies können Picknick-Konzerte sein, die beispielsweise durch einen musikalischen Open-Air-Gottesdienst ergänzt werden. Die Nähe der Künstler zum Publikum soll durch Interviews in Konzertpausen oder Konzerteinführungen gewährleistet werden. Für Kinder soll es Mitmachangebote geben, die im Vorfeld der Veranstaltung mit den Pädagogen in Kindergärten oder Schulen vorbereitet werden. Einführungsveranstaltungen könnten in Vorbereitung auf die Konzertprogramme auch für Erwachsene angeboten werden. Es soll die Identifikation innerhalb und zwischen den Ortsteilen der Stadt stärken und den Besuchern von außen die Historie, die Schönheit der Landschaft, die touristischen Werte und die herausragenden kulturellen und gastronomischen Angebote der Stadt präsentieren. 

 

Die Region Ennepe.Zukunft.Ruhr liegt umgeben von einigen dominierenden Großstädten wie Wuppertal, Düsseldorf, Bochum, Essen, Hagen oder Dortmund. Die Vorzüge unserer Region sollen mithilfe des Projektes in das Blickfeld der Bewohner der umliegenden Großstädte rücken, wozu ein Beitrag hinsichtlich der touristischen Angebote der Stadt und der Landschaft, in die historische Gebäude eingebettet liegen, geleistet werden soll. Durch Kooperationen mit den Bürgern der Stadt sollen Besucher in unterschiedlichem Veranstaltungsrahmen zu Konzerten an die interessanten Stätten eingeladen werden. In einem lockereren Rahmen als beispielsweise in den Konzert- und Opernhäusern der großen Nachbarstädte sollen den Bürgern die Kultur der Vokalmusik in unterschiedlichen Stilrichtungen nahegebracht werden. Ein solches kulturelles Angebot auf dem herausragenden künstlerischen Niveau, ist einmalig in unserer Region und kann somit zu einem Alleinstellungsmerkmal werden.


Rippelmarkenwand - Sprockhövel

Nördlich des Gewerbegebiets "Grüner Weg", zwischen der Radwegüberführung "Schevener Straße" und dem Fußverbindungsweg zwischen Radweg und der Straße "Wiggers", in der Seitenböschung der Glückauf-Trasse soll eine Rippelmarkenwand aufgestellt werden.

Das Exponat einer Rippelmarkenwand war bisher am NA-Gebäude der Ruhruniversität Bochum angebracht. Im Rahmen der Gebäudesanierung wurde es durch den Ennepe-Ruhr-Kreis eingelagert und soll nun in Sprockhövel wieder zugänglich gemacht werden, da sie einen Teil der geologischen Geschichte der Stadt repräsentiert.

Der Standort wurde gewählt, da sich im nahegelegenen Steinbruch Weuste eine Rippelmarkenversteinerung befindet, die als Naturdenkmal geführt wird. Da diese im laufenden Betrieb nicht besichtigt werden kann, bietet sich mit der geplanten Aufstellung die Möglichkeit, allen Interessierten die Besonderheiten dieses Artefakts näherzubringen.

Mit dem Projekt wird ein Standort geschaffen, der eine unmittelbare Verbindung mit der Geschichte herstellt und diese visuell erlebbar macht. Die Lage an der Glückauf-Trasse bietet die Möglichkeit, diese Geschichte auch touristisch nutzbar zu machen. Aufgrund der Verknüpfung mit der bereits nahe dem Standort gelegenen Rastmöglichkeit kann für diesen Standort ein Treffpunktcharakter generiert werden.


Blumenampeln

 

Die Laternenmasten entlang der Geschäftsstraßen der beiden Siedlungsschwerpunkte in Sprockhövel, Niedersprockhövel und Haßlinghausen sollen mit insgesamt 86 Blumenampeln bestückt werden. 

 

Die Blumenampeln sollen die Qualität der Haupteinkaufsstraße sowohl visuell als auch praktisch maßgeblich aufwerten. Zusätzlich können sich lokale Anbieter beteiligen und damit helfen zu einem ökologischen Stadtbild beizutragen.

 

VITAL-NRW unterstützt die Anschaffung sowie die Bepflanzung mit insgesamt 15.602,93 €.


Filmprojekt Stadtjubiläum Sprockhövel

Zum 50jährigem Stadtjubiläum der Stadt Sprockhövel möchte das Stadtmarketing die Gelegenheit nutzen, der älteren Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, sich in Wort und Bild an den Zusammenschluss der verschiedenen Ortschaften zu erinnern. Es soll daher ein Film entstehen, mit dem dann auch die jüngere Bevölkerung die Gelegenheit hat, Fragen nach dem Vergangenen beantwortet zu bekommen und Lehren für die Zukunft zu ziehen.


Bürgerschaftliche Partizipation und nachhaltige Dorfentwicklung auf Grund einer Gewerbeerweiterung

Es geht um die Integration einer Gewerbeerweiterung in das Dorfbild von Sprockhövel Herzkamp und dabei um die Erhaltung und Aufwertung des dörflichen Charakters als (Er-Lebensraum der Bürgerinnen und Bürger).

 

Die Firma ist ein großer, dorfbildprägender Gewerbebetrieb mitten in Herzkamp. Die Firma plant eine Erweiterung, die auch Flächen im bisherigen Außenbereich beansprucht (Wald, Äcker). In dem Projekt geht es darum, mit einem ganzheitlichen Blick aus Sicht der Dorfbewohner die Gewerbeerweiterung planerisch zu begleiten.

 

Der innovative Ansatz bei dem Projekt ist, konstruktive und nachhaltige Ansätze der Bürgerschaft zu Fragen der Dorfentwicklung in Einklang mit der Investitionsplanung der Firma und den Verkehrsplanungen der Stadt in einen Dialogprozess zu bringen und damit die nachhaltige Dorfentwicklung zu fördern.

 

Gefördert werden soll bei diesem Projekt die Vergabe der Planungsleistung an ein Ingenieurbüro.


Angeheizt - Aus Kohle und Wasser wird Bewegung

Interessierten Bürgern, insbesondere Kindern und Jugendlichen, soll vermittelt werden, wie aufwendig die Fortbewegung mit Dampfkraft in der Vergangenheit war und damit ein Stück regionaler Geschichte und Tradition bewahrt werden.

 

Dazu veranstaltet der Dampf-Bahn-Club Sprockhövel regelmäßig in den warmen Monaten des Jahres ein öffentliches Anheizen, also das Inbetriebnehmen einer Dampflok. Vorzugsweise passiert das an den öffentlichen Fahrtagen, die der Verein bereits abhält.

 

Da der Verein bislang nicht über eine eigene Dampflok verfügt, ist zur Umsetzung des Projektes die Anschaffung einer auf dem Gelände einsetzbaren Dampflok nötig. Zudem müssen Präsentationsmittel erstellt werden, mit denen die Funktionsweise einer Dampflok den Teilnehmer erklärt werden kann (Schautafeln). Auch eine Schulung der Ehrenamtlichen bei der Vermittlung von Wissen ist notwendig und soll mithilfe eines Industriemuseums des LWL erfolgen.


Carigo - Vernetzt im Ehrenamt

Unabhängig von Inhalt, ob rein freizeitorientiert oder sozial-karitativ, bilden Vereine und Gruppen das Rückgrad des dörflichen Zusammenlebens. Dieses sogenannte „Initiativrecht der Bürgerinnen und Bürger“ sichert nicht nur ein Stück Demokratie gerade auch in unserer ländlichen Region, sondern sichert eine soziale Grundversorgung und trägt zur Identifikation bei. Die Förderung der nahen Sozial- und Lebensräume – inklusive der regionalen Besonderheiten – trägt zum Wohle der Gesellschaft bei und fördert nachbarschaftliche und stadtteilorientierte Netzwerke erheblich.

 

Um freiwilliges Engagement als Motor für gesellschaftliche Entwicklung einzusetzen, bedarf es struktureller und methodischer Unterstützung, die sich den Herausforderungen und Besonderheiten eines Freiwilligenmanagements stellt. In Zukunft soll Carigo helfen, die Arbeit zu vereinfachen, indem verschiedene Akteure der Gesellschaft zusammen gebracht werden und letztlich die Verzahnung ermöglicht und gefördert werden.

 

Auf der einen Seite stehen Vereine und Organisationen allgemein, die Räume (Versammlungsräume, Besprechungsräume, Turnhallen, Säle, Küchen, usw.) zur Verfügung haben, welche nicht gänzlich belegt und genutzt werden. Auf der anderen Seite stehen Akteuren – interessierte Bürger und Bürgerinnen – die Raumbedarfe für unterschiedliche Vorhaben und Ideen haben. Im Grundgedanken des Projektes steht für die nichtkommerzielle (also ehrenamtliche / freiwillige) Nutzung von Räumen, wie z.B. von Selbsthilfegruppen, Weiterbildungsangeboten, Angeboten zur Freizeitgestaltung, offene Treffs oder auch durch Initiativgruppen.

 

Um die jeweiligen Ressourcen – sprich Raumangebote übersichtlich der Öffentlichkeit darstellen zu können, bedarf es  einer ansprechenden und zeitgemäßen  Internet-Plattform. Diese soll dem Zweck dienen, die Ressource „Raum“ für die „Raumsucher“ auffindbar, nutzbar und buchbar zu machen.

 

Ist der Raum gefunden, stellen sich den Gründern neuer Angebote häufig neue Herausforderungen. Das Projekt bietet daher weitere Angebote wie zum Beispiel:

  • Beratung beim Veranstaltungsmanagement allgemein
  • Beratung bei der Vermarktung und Bekanntmachung der Angebote
  • Beratung bei der konzeptionellen und methodischen Ausgestaltung der Angebote
  • Beratung bei Fragen zur Finanzierung von Angeboten
  • Beratung bei Fragen rund ums das Thema Personalmanagement / Ehrenamtsgewinnung
  • Herstellung von Verbindungen und Plattform für Vernetzung

Die Darstellung dieser Beratungsleistung soll ebenso auf der oben erwähnten Internet-Plattform erfolgen. Diese Dienstleistungen dienen dem Ziel, Menschen aus der Region zur aktiven Gestaltung ihrer Lebensbedingungen zu ermutigen. Die Vermittlung von Räumen als Grundlage für Angebote sollen so Aktivitäten ermöglichen und als Motor bei der Einbeziehung vieler Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen des gesellschaftlichen Engagements fungieren.

 

Die sich daraus entwickelnden emanzipatorischen Aktivitäten sollen der Region zu einer positiven Veränderung durch Selbst- und Gemeinwirksamkeit verhelfen, was letztlich zu einer Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen der Menschen in der Region führen soll. Grundsätzlich dient die Öffnung neuer Sozialräume allgemein der Erhöhung der Lebensqualität und der Förderung der Identifikation. Kurzum: Das Projekt soll neue Gestaltungsräume schaffen.


Kontakt

Regionalmanagerin

VITAL.NRW - Ennepe.Zukunft.Ruhr

 

Voerder Str. 62

58256 Ennepetal

E-mail: rm@ennepe-zukunft-ruhr.de

Tel: 0157/52864751