Ausstattung eines Jugendtreffpunktes

Der Märkische Reit- und Fahrverein Hasslinghausen e.V. hat mit rund 200 Mitgliedern seinen Schwerpunkt vor allem auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, natürlich mit dem Schwerpunkt im Reitsport, aber auch allgemein die Förderung der Jugend. In zentraler Lage in Haßlinghausen befindet sich die Reitanlage, die schon heute nicht nur für die Reitausbildung genutzt wird, sondern auch ein beliebter Veranstaltungsort für Turniere, Lehrgänge und andere Veranstaltungen ist. 

 

In diesem Projekt sollen die angeschlossenen Räumlichkeiten, die bisher als Wohnung für Stallhelfer dienten, für die Jugend umgebaut werden. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten sollen so einen zentralen Treffpunkt insbesondere für Jugendliche bieten. Hier können dann gemütliche Zusammenkünfte stattfinden, Geburtstage gefeiert werden, aber auch Seminare und Lehrveranstaltungen können hier abgehalten werden. Die Nachfrage von anderen Vereinen und Institutionen nach einem solchen Raum für Versammlungen ist groß und soll so auch anderen Vereinen zur Verfügung stehen. Für eine zukunftsorientierte Nutzung als Treffpunkt fehlt es aber an entsprechendem Mobiliar. Die sanitären Anlagen sind defekt und müssen in Stand gesetzt werden.

 

Gefördert werden sollen die Umbauten der Räumlichkeiten wie Entsorgung der alten Bodenbeläge, Fliesen und Möbel, Instandsetzung der Sanitäranlagen, Auslegung eines neuen Bodens, Verlegung und Montage von Heizkörpern, Malerarbeiten und schließlich die Ausstattung von Mobiliar (Sitzgelegenheiten, Tische, Küche, usw).

 

Zielgruppe sind die Mitglieder und Nichtmitglieder des Vereins, insbesondere Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren. Bereits heute findet auf der Reitanlage nicht nur Reitunterricht statt. In der Vergangenheit wurden nicht nur zusätzlich Kindergeburtstage veranstaltet, sondern auch Ferienangebote für Kinder und Jugendliche sind sehr beliebt. Die Jugendlichen werden beispielsweise motiviert und gefördert, um sich in „Erster Hilfe“ qualifizieren zu lassen, zu „Trainer- und Jugendassistenten“ oder ähnlichem. Das Angebot soll zukünftig noch vielfältiger und moderner werden. 


"Runter vom Sofa - Rein in die Rikscha"

 

Der Verein Da Capos Projektschmiede e.V. möchte eine Rikscha anschaffen mit dem Ziel, Menschen aus Sprockhövel und der Region miteinander zu verbinden und zu vernetzen. Senioren/innen sollen aus ihren vier Wänden geholt und in die Einkaufsstraßen oder die Natur gebracht werden. Mithilfe des Projektes sollen außerdem die Generationen verbunden werden, indem beispielsweise ehrenamtliche Jugendliche die älteren Menschen mit der Rikscha durch die Straßen fahren. Ziel des Projektes ist es das Ehrenamt zu stärken, Fahrer/innen für die Rikscha zu finden und auszubilden, die dann interessierte Bürger/innen oder Gäste fahren. Zur Ausstattung der Rikscha gehört außerdem eine Ladesäule, ein Handy mit GPS-System sowie eine Sicherheitskette zum Abschließen.


Rippelmarkenwand - Sprockhövel

Nördlich des Gewerbegebiets "Grüner Weg", zwischen der Radwegüberführung "Schevener Straße" und dem Fußverbindungsweg zwischen Radweg und der Straße "Wiggers", in der Seitenböschung der Glückauf-Trasse soll eine Rippelmarkenwand aufgestellt werden.

Das Exponat einer Rippelmarkenwand war bisher am NA-Gebäude der Ruhruniversität Bochum angebracht. Im Rahmen der Gebäudesanierung wurde es durch den Ennepe-Ruhr-Kreis eingelagert und soll nun in Sprockhövel wieder zugänglich gemacht werden, da sie einen Teil der geologischen Geschichte der Stadt repräsentiert.

Der Standort wurde gewählt, da sich im nahegelegenen Steinbruch Weuste eine Rippelmarkenversteinerung befindet, die als Naturdenkmal geführt wird. Da diese im laufenden Betrieb nicht besichtigt werden kann, bietet sich mit der geplanten Aufstellung die Möglichkeit, allen Interessierten die Besonderheiten dieses Artefakts näherzubringen.

Mit dem Projekt wird ein Standort geschaffen, der eine unmittelbare Verbindung mit der Geschichte herstellt und diese visuell erlebbar macht. Die Lage an der Glückauf-Trasse bietet die Möglichkeit, diese Geschichte auch touristisch nutzbar zu machen. Aufgrund der Verknüpfung mit der bereits nahe dem Standort gelegenen Rastmöglichkeit kann für diesen Standort ein Treffpunktcharakter generiert werden.


Blumenampeln

 

Die Laternenmasten entlang der Geschäftsstraßen der beiden Siedlungsschwerpunkte in Sprockhövel, Niedersprockhövel und Haßlinghausen sollen mit insgesamt 86 Blumenampeln bestückt werden. 

 

Die Blumenampeln sollen die Qualität der Haupteinkaufsstraße sowohl visuell als auch praktisch maßgeblich aufwerten. Zusätzlich können sich lokale Anbieter beteiligen und damit helfen zu einem ökologischen Stadtbild beizutragen.

 

VITAL-NRW unterstützt die Anschaffung sowie die Bepflanzung mit insgesamt 15.602,93 €.


Carigo - Vernetzt im Ehrenamt

Unabhängig von Inhalt, ob rein freizeitorientiert oder sozial-karitativ, bilden Vereine und Gruppen das Rückgrad des dörflichen Zusammenlebens. Dieses sogenannte „Initiativrecht der Bürgerinnen und Bürger“ sichert nicht nur ein Stück Demokratie gerade auch in unserer ländlichen Region, sondern sichert eine soziale Grundversorgung und trägt zur Identifikation bei. Die Förderung der nahen Sozial- und Lebensräume – inklusive der regionalen Besonderheiten – trägt zum Wohle der Gesellschaft bei und fördert nachbarschaftliche und stadtteilorientierte Netzwerke erheblich.

 

Um freiwilliges Engagement als Motor für gesellschaftliche Entwicklung einzusetzen, bedarf es struktureller und methodischer Unterstützung, die sich den Herausforderungen und Besonderheiten eines Freiwilligenmanagements stellt. In Zukunft soll Carigo helfen, die Arbeit zu vereinfachen, indem verschiedene Akteure der Gesellschaft zusammen gebracht werden und letztlich die Verzahnung ermöglicht und gefördert werden.

 

Auf der einen Seite stehen Vereine und Organisationen allgemein, die Räume (Versammlungsräume, Besprechungsräume, Turnhallen, Säle, Küchen, usw.) zur Verfügung haben, welche nicht gänzlich belegt und genutzt werden. Auf der anderen Seite stehen Akteuren – interessierte Bürger und Bürgerinnen – die Raumbedarfe für unterschiedliche Vorhaben und Ideen haben. Im Grundgedanken des Projektes steht für die nichtkommerzielle (also ehrenamtliche / freiwillige) Nutzung von Räumen, wie z.B. von Selbsthilfegruppen, Weiterbildungsangeboten, Angeboten zur Freizeitgestaltung, offene Treffs oder auch durch Initiativgruppen.

 

Um die jeweiligen Ressourcen – sprich Raumangebote übersichtlich der Öffentlichkeit darstellen zu können, bedarf es  einer ansprechenden und zeitgemäßen  Internet-Plattform. Diese soll dem Zweck dienen, die Ressource „Raum“ für die „Raumsucher“ auffindbar, nutzbar und buchbar zu machen.

 

Ist der Raum gefunden, stellen sich den Gründern neuer Angebote häufig neue Herausforderungen. Das Projekt bietet daher weitere Angebote wie zum Beispiel:

  • Beratung beim Veranstaltungsmanagement allgemein
  • Beratung bei der Vermarktung und Bekanntmachung der Angebote
  • Beratung bei der konzeptionellen und methodischen Ausgestaltung der Angebote
  • Beratung bei Fragen zur Finanzierung von Angeboten
  • Beratung bei Fragen rund ums das Thema Personalmanagement / Ehrenamtsgewinnung
  • Herstellung von Verbindungen und Plattform für Vernetzung

Die Darstellung dieser Beratungsleistung soll ebenso auf der oben erwähnten Internet-Plattform erfolgen. Diese Dienstleistungen dienen dem Ziel, Menschen aus der Region zur aktiven Gestaltung ihrer Lebensbedingungen zu ermutigen. Die Vermittlung von Räumen als Grundlage für Angebote sollen so Aktivitäten ermöglichen und als Motor bei der Einbeziehung vieler Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen des gesellschaftlichen Engagements fungieren.

 

Die sich daraus entwickelnden emanzipatorischen Aktivitäten sollen der Region zu einer positiven Veränderung durch Selbst- und Gemeinwirksamkeit verhelfen, was letztlich zu einer Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen der Menschen in der Region führen soll. Grundsätzlich dient die Öffnung neuer Sozialräume allgemein der Erhöhung der Lebensqualität und der Förderung der Identifikation. Kurzum: Das Projekt soll neue Gestaltungsräume schaffen.


Kontakt

Regionalmanagerin

VITAL.NRW - Ennepe.Zukunft.Ruhr

 

Voerder Str. 62

58256 Ennepetal

E-mail: rm@ennepe-zukunft-ruhr.de

Tel: 0157/52864751 und 0163/1832846