Angeheizt - Aus Kohle und Wasser wird Bewegung

Interessierten Bürgern, insbesondere Kindern und Jugendlichen, soll vermittelt werden, wie aufwendig die Fortbewegung mit Dampfkraft in der Vergangenheit war und damit ein Stück regionaler Geschichte und Tradition bewahrt werden.

 

Dazu veranstaltet der Dampf-Bahn-Club Sprockhövel regelmäßig in den warmen Monaten des Jahres ein öffentliches Anheizen, also das Inbetriebnehmen einer Dampflok. Vorzugsweise passiert das an den öffentlichen Fahrtagen, die der Verein bereits abhält.

 

Da der Verein bislang nicht über eine eigene Dampflok verfügt, ist zur Umsetzung des Projektes die Anschaffung einer auf dem Gelände einsetzbaren Dampflok nötig. Zudem müssen Präsentationsmittel erstellt werden, mit denen die Funktionsweise einer Dampflok den Teilnehmer erklärt werden kann (Schautafeln). Auch eine Schulung der Ehrenamtlichen bei der Vermittlung von Wissen ist notwendig und soll mithilfe eines Industriemuseums des LWL erfolgen.


Glör 365

Die zukünftige Entwicklung der Glörtalsperre ist als »Motor« und »Scharnier« für die touristische Entwicklung und Vermarktung des „Übergangsraums“ zwischen Ruhrgebiet und Sauerland zu sehen. 
 
Sowohl in der RES der LEADER-Region „Oben an der Volme“ als auch der VITAL.NRW-Region ENNEPE.ZUKUNFT.RUHR wird die Glörtalsperre als Potenzial angesprochen, das bislang zu wenig in Wert gesetzt wird. Anfang 2015 wurde daher auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Regionen getroffen. 
 
Gemeinsames Ziel ist die maßvolle und schonende Attraktivierung und gezielte Qualitätssteigerung, um die Talsperre und umliegenden Landschaftsräume stärker als bisher zu einem Tagesausflugs- und Kurzreiseziel über den gesamten Jahresverlauf zu entwickeln.  Mit dem geplanten Kooperationsprojekt sollen daher zentrale Bausteine des Konzeptes »Glör 365« realisiert werden. Vorgesehen sind: 
 
1. Ufergestaltung (oberhalb der Wasserlinie) und Gestaltung / Aufwertung des Aufenthalts- und Aktivbereiches: 
 
a) Attraktivere Gestaltung der Liegebereiche:  • Aufschüttung von Sandinseln (jeweils ca. 60 – 100 qm)  • Verbesserung der Struktur/Nutzbarkeit der da-zwischenliegenden Grasflächen (Einebnung + Neueinsaat)  • Anlegen von Betonsitzblöcken (als Sitzmauer) im Bereich des Uferweges 
 
b) Entfernung des kleinen, unattraktiven Spielplatzes; Gestaltung eines »Waldspielplatzes« mit Kletter- und Balancieranlagen 
 
c) Einrichtung von insgesamt 6 – 8 Outdoor-Fitness-Geräten 
 
2. Neugestaltung des Zugangsbereiches (Start-/Zielpunkt des Rundwegs) am Haus Glörtal und der Staumauer  • Böschungsgestaltung unterhalb des Hauses Glörtal, im unteren Bereich ggf. Gestaltung mit Steinquadern  • Erweiterung des Biker-Parkplatzes  • Fahrradabstellanlage, E-Bike-Ladestation 
 
3. Weiterentwicklung des Seerundwegs zum »Premium-Spazierwanderweg« (Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut) 
 
a) Informations-, Rast- und Aussichtsstationen  • 3 Info-/Raststationen zu den Themen „Geschichte der Glörtalsperre“ / Nutzung der Wasserkraft, „Natur / Naturerlebnis“ an der Glör und „Industriekultur“ bzw. Frühindustrialisierung („WasserEisenLand“ /Route Industriekultur Ruhrgebiet; Glörtalsperre als Standort zur Vernetzung)  • 3 (weitere) Rast- und Aussichtsstationen: Gestaltung, Ausstattung mit „Waldsofas“ + Bänke 
 
b) Herstellung der Barrierefreiheit 
 
c) Neukonzeption und Austausch der Beschilderung, in Ergänzung zu den Informationsstationen (u.a. mit Kilometrierung) 
 
d) Zertifizierung als »Premium-Spazierwanderweg«.


Gipfelkreuz des Ruhrgebietes

Das Ziel des Projektes ist den südlichen Zipfel des EN-Kreises in den Focus zu setzten. Dies soll soll durch ein Gipfelkreuz an der höchsten Stelle des Ruhrgebietes passieren, in Breckerfeld.

Ein Kreuz welches von einem Künstler aus Baustahl gefertigt wird soll auf einen Sockel aus Kohle und Eisen gestellt werden.

 

Der höchste Punkt wird verbunden mit einem bestehenden Wanderweg und soll mit seinem Alleinstellungsmerkmal dafür sorgen, dass mehr Ruhrgebietler die Kulturlandschaft des südlichen EN-Kreises besuchen.


Kontakt

Constanze Boll

Regionalmanagerin

VITAL.NRW - Ennepe.Zukunft.Ruhr

 

Bismarckstr. 21

58256 Ennepetal

MAIL: rm@ennepe-zukunft-ruhr.de

TEL: 02333 / 979 330