Veranstaltungsmobiliar

Im Industrie Museum in Ennepetal finden jedes Jahr zahlreiche Aktivitäten statt, für eine ansprechende Präsentation und zur besseren Durchführung verschiedener Angebote, fehlen jedoch geeignete Tische.

 

Um in Zukunft seine Angebote besser anbieten zu können, möchte sich der Förderkreis Industrie-Kultur 30 Klapptische und 3 Tischwagen fördern lassen.

 

Für folgende Aktivitäten werden die Tische benötigt:

  • Für den Tag der offenen Tür im Industriemuseum
  • Für vorbereitende Arbeiten mit den mitmachenden Besuchern bei Mitmachgiesserei und Mitmachschmieden
  •  Für den außerschulischer Lernort im Rahmen der Initiative Get in Form - Metallguss in der Schule, die Initiative soll Schülern die gießereitechnischen Berufe näherbringen.
  • Für den SIHK Prüfungsvorbereitungskurs
  • Für Vortragsveranstaltungen

Bürgerschaftliche Partizipation und nachhaltige Dorfentwicklung auf Grund einer Gewerbeerweiterung

Es geht um die Integration einer Gewerbeerweiterung in das Dorfbild von Sprockhövel Herzkamp und dabei um die Erhaltung und Aufwertung des dörflichen Charakters als (Er-Lebensraum der Bürgerinnen und Bürger)

 

Die Firma Wicke ist ein großer, dorfbildprägender Gewerbebetrieb mitten in Herzkamp. Die Firma plant eine Erweiterung, die auch Flächen im bisherigen Außenbereich beansprucht (Wald, Äcker). In dem Projekt geht es darum, mit einem ganzheitlichen Blick aus Sicht der Dorfbewohner die Gewerbeerweiterung planerisch zu begleiten.

 

Der innovative Ansatz bei dem Projekt ist, konstruktive und nachhaltige Ansätze der Bürgerschaft zu Fragen der Dorfentwicklung in Einklang mit der Investitionsplanung der Firma und den Verkehrsplanungen der Stadt in einen Dialogprozess zu bringen und damit die nachhaltige Dorfentwicklung zu fördern.

 

Gefördert werden soll bei diesem Projekt die Vergabe der Planungsleistung an ein Ingenieurbüro.


Voerder Lichterfest

Von Ende November bis Ende Januar sollen diverse Bäume im fachwerkgeprägten Dorf Ennepetal-Voerde illuminiert werden.

 

Im Rahmen des Lichterfestes sollen verschiedene Veranstaltungen stattfinden u.a. das "Einschalt" -Event unter dem Motto "Lass Voerde leuchten" Ende November, unter Mitwirkung der ortsansässigen Vereine. Außerdem soll auch der neu statt findende Weihnachtsmarkts durch die Illumination der Kirchplatzbäume ins Voerder Lichterfest integriert werden. Für Ende Januar ist ein "Ausknips"-Event geplant.

 

Die Beleuchtung und die damit zusammenhängenden Events sollen das Wir-Gefühl des Dorfes steigern, sowie die vereinsübergreifende Zusammenarbeit und das aktive Dorfleben. Die durch die Beleuchtung gesteigerte Aufenthaltsqualität, soll außerdem Kaufkraft binden und damit auch den Einzelhandel von Voerde stärken.


Breitwellenrutsche für das Freibad

Das seit 1956 bestehende Freibad von Sprockhövel hat in den vergangenen Jahren für Kinder und Jugendliche aufgrund veränderter Ansprüche an die Freizeitgestaltung an Attraktivität verloren. Dies ist ein allgemeiner Trend, der in dramatischer Weise zur Folge hat, dass immer weniger Kinder in der Lage sind zu schwimmen. Eine Spaßrutsche bzw. eine Breitwellenrutsche soll Kinder und Jugendliche wieder vermehrt ins Freibad locken, sie ans Wasser und letztlich ans Schwimmen gewöhnen und sie damit auch für sportliche Betätigung gewinnen.

 

Neben dem Ziel wieder mehr Kinder zum Schwimmen zubringen ist ein weiteres Ziel den Standortvorteil des Freibades im Zentrum von Niedersprockhövel als wesentliches Erlebnis- und Identifikationsmerkmal zu stärken und damit auch die Attraktivität von Sprockhövel für junge Menschen zu steigern.

 

Eine Eröffnungsfeier, aber auch Folgeaktionen, sollen einerseits Kinder mit geistigen und motorischen Einschränkungen, andererseits geflüchtete Kinder im Sinne der Inklusion einbeziehen.


Filmprojekt "Geschichten zur Maschine"

Das Industrie-Museum Ennepetal verfügt über eine interessante Sammlung historischer Gießereimaschinen, Schmiedehämmer und Bearbeitungsmaschinen.

Bislang sind diese Exponate tlw. schriftlich beschrieben und kenntlich gemacht und geben durch allgemeine Informationen technische Einblicke.

 

Im Hinblick auf eine lebendigere Darstellung und erweiterte Dokumentation, die auch die nachwachsende Generation anschaulich mit der heimischen Industriegeschichte

vertraut machen soll, ist ein Filmprojekt geplant.

 

Im Rahmen dieses Projektes wird der Gründer und Initiator des Industrie-Museums zu jeder Maschine anschaulich berichten und dabei neben technischen Informationen vor allen Dingen ihm bekannte Geschichten und Fakten zur damaligen Produktion, zum ehemaligen Einsatzort, zu den seinerzeitigen Arbeitskräften und zur Überlassung an das Museum vortragen.

 

Die Filmaufzeichnungen sollen die Attraktivität der Sammlung im didaktischen Bereich steigern. Als Werbesequenzen kommen sie auf der Webseite zum Einsatz und sind Teil der Inventarisierung.

 

Die Aufnahmen werden thematisch aufbereitet und als filmischer Rundgang durch das Museum präsentiert. In Sequenzen werden darüber hinaus einzelne Maschinen oder Formgebungsverfahren dargestellt.

 

Auf zwei Ebenen im Industriemuseum werden Bildschirmgeräte mit DVD-Player/ bzw. mit Scart-Anschluss installiert, die während der Öffnungszeiten die Filmaufnahmen entweder in Endlosschleife oder gezielt abgespielt werden. Außerdem eignen sich die Filmaufnahmen ergänzend zu Vorträgen.


Angeheizt - Aus Kohle und Wasser wird Bewegung

Interessierten Bürgern, insbesondere Kindern und Jugendlichen, soll vermittelt werden, wie aufwendig die Fortbewegung mit Dampfkraft in der Vergangenheit war und damit ein Stück regionaler Geschichte und Tradition bewahrt werden.

 

Dazu veranstaltet der Dampf-Bahn-Club Sprockhövel regelmäßig in den warmen Monaten des Jahres ein öffentliches Anheizen, also das Inbetriebnehmen einer Dampflok. Vorzugsweise passiert das an den öffentlichen Fahrtagen, die der Verein bereits abhält.

 

Da der Verein bislang nicht über eine eigene Dampflok verfügt, ist zur Umsetzung des Projektes die Anschaffung einer auf dem Gelände einsetzbaren Dampflok nötig. Zudem müssen Präsentationsmittel erstellt werden, mit denen die Funktionsweise einer Dampflok den Teilnehmer erklärt werden kann (Schautafeln). Auch eine Schulung der Ehrenamtlichen bei der Vermittlung von Wissen ist notwendig und soll mithilfe eines Industriemuseums des LWL erfolgen.


Glör 365

Die zukünftige Entwicklung der Glörtalsperre ist als »Motor« und »Scharnier« für die touristische Entwicklung und Vermarktung des „Übergangsraums“ zwischen Ruhrgebiet und Sauerland zu sehen. 
 
Sowohl in der RES der LEADER-Region „Oben an der Volme“ als auch der VITAL.NRW-Region ENNEPE.ZUKUNFT.RUHR wird die Glörtalsperre als Potenzial angesprochen, das bislang zu wenig in Wert gesetzt wird. Anfang 2015 wurde daher auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Regionen getroffen. 
 
Gemeinsames Ziel ist die maßvolle und schonende Attraktivierung und gezielte Qualitätssteigerung, um die Talsperre und umliegenden Landschaftsräume stärker als bisher zu einem Tagesausflugs- und Kurzreiseziel über den gesamten Jahresverlauf zu entwickeln.  Mit dem geplanten Kooperationsprojekt sollen daher zentrale Bausteine des Konzeptes »Glör 365« realisiert werden. Vorgesehen sind: 
 
1. Ufergestaltung (oberhalb der Wasserlinie) und Gestaltung / Aufwertung des Aufenthalts- und Aktivbereiches: 
 
a) Attraktivere Gestaltung der Liegebereiche:  • Aufschüttung von Sandinseln (jeweils ca. 60 – 100 qm)  • Verbesserung der Struktur/Nutzbarkeit der da-zwischenliegenden Grasflächen (Einebnung + Neueinsaat)  • Anlegen von Betonsitzblöcken (als Sitzmauer) im Bereich des Uferweges 
 
b) Entfernung des kleinen, unattraktiven Spielplatzes; Gestaltung eines »Waldspielplatzes« mit Kletter- und Balancieranlagen 
 
c) Einrichtung von insgesamt 6 – 8 Outdoor-Fitness-Geräten 
 
2. Neugestaltung des Zugangsbereiches (Start-/Zielpunkt des Rundwegs) am Haus Glörtal und der Staumauer  • Böschungsgestaltung unterhalb des Hauses Glörtal, im unteren Bereich ggf. Gestaltung mit Steinquadern  • Erweiterung des Biker-Parkplatzes  • Fahrradabstellanlage, E-Bike-Ladestation 
 
3. Weiterentwicklung des Seerundwegs zum »Premium-Spazierwanderweg« (Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut) 
 
a) Informations-, Rast- und Aussichtsstationen  • 3 Info-/Raststationen zu den Themen „Geschichte der Glörtalsperre“ / Nutzung der Wasserkraft, „Natur / Naturerlebnis“ an der Glör und „Industriekultur“ bzw. Frühindustrialisierung („WasserEisenLand“ /Route Industriekultur Ruhrgebiet; Glörtalsperre als Standort zur Vernetzung)  • 3 (weitere) Rast- und Aussichtsstationen: Gestaltung, Ausstattung mit „Waldsofas“ + Bänke 
 
b) Herstellung der Barrierefreiheit 
 
c) Neukonzeption und Austausch der Beschilderung, in Ergänzung zu den Informationsstationen (u.a. mit Kilometrierung) 
 
d) Zertifizierung als »Premium-Spazierwanderweg«.


Gipfelkreuz des Ruhrgebietes

Das Ziel des Projektes ist den südlichen Zipfel des EN-Kreises in den Focus zu setzten. Dies soll soll durch ein Gipfelkreuz an der höchsten Stelle des Ruhrgebietes passieren, in Breckerfeld.

Ein Kreuz welches von einem Künstler aus Baustahl gefertigt wird soll auf einen Sockel aus Kohle und Eisen gestellt werden.

 

Der höchste Punkt wird verbunden mit einem bestehenden Wanderweg und soll mit seinem Alleinstellungsmerkmal dafür sorgen, dass mehr Ruhrgebietler die Kulturlandschaft des südlichen EN-Kreises besuchen.


Kontakt

Constanze Boll

Regionalmanagerin

VITAL.NRW - Ennepe.Zukunft.Ruhr

 

Voerder Str. 39

58256 Ennepetal

MAIL: rm@ennepe-zukunft-ruhr.de

TEL: 02333 / 979 330